304.4 Kilometer
1564 Höhenmeter
9h 57min Fahrzeit
30.6 km/h (84.2 max.)
114.9 Watt (476 max.)
124.9 bpm (176.0 max.)
Aller guten Dinge sind drei: Das MSR-Himmelfahrtskommando 2025
Drei Jahre MSR 300. Es scheint zu unserer Mai-Tradition zu werden. Das lange Wochenende um Christi Himmelfahrt bot uns 2025 sogar die perfekte Bühne für ein sportliches Maximum. Wieder bei Andreas untergebracht (mittlerweile unsere offizielle MSR-Homebase!), genossen wir den Luxus, die Seenplatte nicht nur im Vorbeifliegen zu sehen.
Unser “Warm-up” und “Cool-down” bestand diesmal aus morgendlichen Laufrunden am See in Neubrandenburg und zusätzlichen Radtouren vor und nach dem eigentlichen Event. Wer braucht schon Erholung, wenn er oder sie in solch wunderschöner Umgebung sporteln kann?
Samstag war Event-Tag. Es galt, die Strategie vom Vorjahr beizubehalten. Das heißt konkret: Mit unserem „Depot-Hopping light“ konnten wir unsere starke Zeit aus 2024 bestätigen. Und das trotz mehrfacher Pannen und einer gewissen Portion Unglück: Leider zickte Fabis Radl herum und ließ die Luft in den Reifen immer wieder entweichen. Nach fast 200km gab sich Fabi dann einen Ruck und ließ am Depot Nossentiner Hütte einen Schlauch von den engagierten Mechaniker:innen einziehen. Die Lehre? Tubeless ist wohl nicht immer die beste Wahl. Als wäre dies nicht genug, fiel zu allem Überfluss bereits nach wenigen Kilometern Fabis elektronische Schaltung aus. Und ja, das ist so ziemlich der Worst Case. Denn nein, das bedeutet nicht, dass man eben “manuell” schalten muss. Es bedeutet: 24 Gänge reduzieren sich schlagartig auf nur einen einzigen; und zwar derjenige, der zum Zeitpunkt des Ausfalls eingestellt war. Glück im Unglück: Fabis befand sich in diesem Moment nicht an einem 22%-Hang, sonst wäre er wohl im Nachgang zum Trittfrequenz-Weltmeister gekürt worden. Das Wichtigste: Fabi zog es durch. In nur einem – glücklicherweise moderaten – Gang kämpfte er sich wacker bis ins Ziel. Eine beachtliche Leistung, das muss man neidlos zugestehen. Sophie indes hatte es wesentlich leichter mit ihrem voll und ganz intakten Liv!
Das Wetter spielte erneut in der Champions League – pralle Sonne und beste Bedingungen machten die 300 Kilometer (fast) zu einer Genussfahrt. Die Organisation war, wie gewohnt, über jeden Zweifel erhaben. Wir lieben dieses Event einfach für seine kameradschaftliche, nicht-kompetitive Atmosphäre, die Herzlichkeit und Begeisterung der Beteiligten und natürlich die super Strecke.
Wir haben den Rhythmus gefunden. Wir halten die Zeit, wir halten die Form und wir halten vor allem eines: Den Slot für 2026 frei!

















